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Kaufhaus Berken Ahaus

Gebaut: 2017-2019

Leistungen: Leistungsphasen 5-8

Beschreibung:

Das Traditionskaufhaus Berken setzt auch in Ahaus auf Kundennähe. Nach den Standorten Selm, wo Berken 1913 gegründet wurde, Lüdinghausen, Nottuln und Stadtlohn hatte HLK Architekten das Vergnügen, die Gebrüder Berken GmbH & Co. KG ab den Nachträgen zum Bauantrag, durch die Ausführungsphase bis zur Fertigstellung zu begleiten. Der ursprüngliche Entwurf stammte vom Büro Farwick und Grote. Die Eröffnung wurde am 2. Mai 2019 unter anderem mit Ahaus‘ Bürgermeisterin Karola Voß und Geschäftsleiter Günther Engling mit einer Torte in Form des neuen Kaufhauses gefeiert. Die ersten Gäste lobten vor allem die Großzügigkeit des Hauses.
Die beginnt bei den 110 hellen Komfort-Parkplätzen im Untergeschoss, die so angelegt sind, dass größere Familienautos bequem parken können. Fußgänger, die das Kaufhaus durch den nördlichen Haupteingang, von der Fußgängerzone aus, betreten, laufen auf die natürlich belichtete breite Treppenanlage zu. „Das Glasdach darüber steigt mit den Treppen an, sodass das Gefühl entsteht, mit der Rolltreppe in den Himmel gehoben zu werden“, erläutert Klaus Lippross, der das Projekt gemeinsam mit Daniela Hohenlöchter betreute. Breite Gänge, eine moderne Präsentation des umfangreichen Warensortiments und die persönliche Betreuung der Kunden schaffen ein angenehmes Einkaufserlebnis.
Das Gebäude entstand nach 18-monatiger Bauzeit auf dem Gelände des früheren Finanzamts und schließt die Fußgängerzone in Richtung Süden. Städtebaulich wird es mit 5.400 m² Verkaufsfläche zum Gegenspieler des Marktes, der mittwochs und samstags auf dem nördlich gelegenen Platz stattfindet. Die Fußgängerzone wird so aus der Luft gesehen zu einem Knochen mit Attraktionspunkten an beiden Enden.
Roter Klinker und helle Fensterfaschen: Das Kaufhaus Berken rezitiert eine typisch münsterländische Bauweise und fügt sich so in das Gesamterscheinungsbild der umliegenden Bebauung. „Spannend war für uns vor allem die Planung der Logistik im engen Innenstadtbereich.“ Über 500 Betonmischerladungen mussten an der hochfrequentierten Kreuzung in kürzester Zeit Schlag auf Schlag abgeladen und verarbeitet werden. Das funktioniert nur, wenn alle Beteiligten plangemäß agieren. „Zum Glück hat das geklappt.“

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