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Mutterhaus Essen

Gebaut: 2013 - 2014

Leistungen: Leistungsphase 1-8

Beschreibung:

Gleichheit als Grundgedanke

Ein Ort, um nach der aufreibenden Arbeit in der Familienpflege wieder Kraft zu tanken, sich zu besinnen und mit anderen Schwestern in der Gemeinschaft zu leben, das wünschten sich die Franziskusschwestern der Familienpflege für ihr Mutterhaus in Essen. Leider sah die Realität bisher anders aus: Das bestehende Mutterhaus war für die derzeitige Anzahl der Schwestern zu groß, die Quadratmeteranzahl der einzelnen Zimmer jedoch zu klein. Die sanitäre Ausstattung entsprach nicht mehr heutigen Standards. Die marode Bausubstanz sowie undichte Stellen im Keller ließen keine kostengünstige Sanierung zu.
Die Lösung all dieser Probleme versprach ein Neubau, der zeitgemäßem Komfort bei bescheidenem Auftritt bietet. Denn gerade die Bescheidenheit ist für die Schwestern, die laut ihrem Grundsatz „unterschiedslos und unentgeltlich“ Familien in Not helfen sollen, eine der wichtigsten Tugenden. Der Neubau interpretiert die Vorgaben der Sachlichkeit, Schlichtheit und Gleichheit auf moderne Weise. Im weitläufigen Klostergarten wurde nach langem Suchen eine geeignete Stelle für den Neubau gefunden. Zwischen bestehender Kapelle und Friedhof entstand das neue Mutterhaus und bietet somit kurze Wege und neue Sichtbezüge. Ein sechseckiges Glasdach, das die sechs Flügel des seraphinischen Engels verdeutlichen soll, sorgt für Helligkeit und eine gefühlte Weite innerhalb des Gebäudes.
Schlicht, schön, funktional, umweltgerecht – das neue Mutterhaus vereint neben den Zimmern für die Schwestern ein neues Refugium für Exerzitien, eine Kapelle, ein Refektorium, zwei große Wohnzimmer, eine Bibliothek sowie einen Pflegebereich. Neben einem Gründach, einem Regenrückhaltebecken und Photovoltaikelementen sorgen hochdämmende Baustoffe sowie eine Erdwärmepumpe für eine funktionierende Wärmeversorgung

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